Chichén Itzá

Chichén Itzá ist die wohl bedeutendste Ruinenstätte auf der mittelamerikanischen Halbinsel Yucatán. Die Stadt stammt wahrscheinlich aus der späten Maya-Zeit.

Teotihuacán zählt mehr Besucher als Chichén Itzá, welches von allen mexikanischen Ruinenstädten die zweitmeisten Touristen anzieht.

Die Bauwerke sind stark restauriert, die Fremdenführer zeigen gerne Originalphotos aus dem späten 19. Jahrhundert, die belegen, in welch beklagenswertem Zustand sich die Monumente befanden. Auf Wikipedia ist ein einschlägiges Photo zu finden.

Ich empfehle, nicht mit einer organisierten Tour, sondern selbständig mit dem Mietwagen dorthin zu reisen. Man spart viel Zeit, die ansonsten mit dem Aufsammeln der Reisegruppe vergeht und hat somit viel mehr Zeit für Besichtigungen zur Verfügung. Zudem kann man am frühen Vormittag die Ruinen besuchen und hat weniger Menschen bei der historischen Stätte.
Zudem kann man essen, wo man möchte und hat eine selbstständige Zeiteinteilung.

Nachteil: Man kann nicht die Unmengen Cerveza und Tequila trinken, welche auf der Tour (im Preis inbegriffen) gereicht werden.

Eine Empfehlung: Einen Abstecher zum kleinen Ort Piste (wunderschöne koloniale Architektur) sowie zum Tequila-Museum Don Tadeo mit der Cenote Hubiku. In der Cenote kann man schwimmen, falls man ein solches Bedürfnis verspürt, und das Tequila Museum ist ein als Museum getarnter großer Souvenir-Shop, in welchem man sich gegen ein kleines Trinkgelt (Propina) die traditionelle Tequila-Herstellung  nahebringen lassen kann und man Tequila in diversen Geschmacksrichtungen probieren und kaufen kann. Die Cenote ist nördlich von Valladolid am Flecken Temozón gelegen.