Granada

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Granada ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, welche sich im Osten an die Provinz Malaga anschließt.

Bekannt ist die Stadt wahrscheinlich in erster Linie durch die maurische Festung Alhambra (aˈlambɾa), eine der meistbesuchten touristischen Attraktionen Europas.

Aber auch abseits der berühmten Feste ist Granada einen Abstecher wert: Neben der Altstadt mit seiner Kathedrale aus der Zeit der Renaissance besonders das Albaicín, das ehemalige maurische Wohnviertel, eine Besichtigung wert. Es liegt gegenüber der Alhambra und bietet schöne Ausblicke (Miradores) auf die Festung vor der Kulisse der Sierra Nevada, z. Bsp. am Plaza de Mirador de San Nicolás. Der Platz ist zu Fuß vom Zentrum in 10-15 min zu Fuß zu erreichen, der Weg lohnt sich.

Alhambra Innenhof in der Alhambra

Noch ein paar Worte zu den Mythen und Geschichten, welche den Eintritt in die Alhambra umranken: Unbedingt Karten vorher im Internet kaufen und auf keinen Fall zu spät kommen, da die vorab gekauften Karten unmittelbar nach dem Verstreichen der Eintrittszeit ihre Gültigkeit verlieren und somit ein Besuch der Feste nicht mehr möglich ist.
Dazu kann ich sagen, dass die Informationslage zu dem Thema sehr unterschiedlich ist. In unserem Hotel in Nerja hieß es, Karten vorab zu kaufen sei empfehlenswert, aber generell sei der Eintritt im Oktober kein Problem. Dagegen lautete die Information im Hotel in Granada, es gäbe immer ein Tageskontingent an Karten für den aktuellen Tag, das in einem Buch- oder Ticketgeschäft, welches wir nicht gefunden haben, jeweils morgens verkauft würde.

Wie dem auch sei, wir hatten am Tag der Ankunft keine Eintrittskarten für den Festungsbesuch am nächsten Tag, hatten aber auch keine Probleme, welche zu bekommen (im Oktober):
Am Plaza Nueva gibt es eine Haltestelle, an der die diverse kleine Busse und Bähnchen halten, mit denen man eine Stadtrundfahrt machen kann. Der kleine Ticketshop für die Stadtrundfahrten verkauft auch Eintrittskarten für die Alhambra. Wenn man recht früh am Tag dort ist, kann man so leicht an eine Eintrittskarte kommen. Da wir etwas spät waren, gab es nur Eintrittskarten mit Führung (spanisch und englisch), was im Nachhinein kein Nachteil, aber deftig teuer war.

Von der chaotischen Organisation und den Touristenschikanen beim Besuch der Festung, über die in Foren gerne berichtet wird, haben wir nichts mitbekommen. Dennoch sollte man auf keinen Fall nach der Zeit, die auf dem Ticket aufgedruckt ist, am Eintritt ankommen.

Tipps zum Timing:

  • Nicht im Hochsommer nach Granada. Laut Touristenführer unerträglich heiß und voll.
  • Spätsommer und Herbst ist ideal, sowohl von den Temperaturen als auch vom Wetter (nichtsdestoweniger regnete es, als wir dort waren, sporadisch und superheftig).
  • Im Winter empfiehlt sich ein Besuch für hartgesottene Kerle und Mädels: Es ist kalt, das Wetter ist nicht unbedingt gut, aber es ist auch nicht voll (Was immer der Guide unter nicht voll versteht).
  • Der Frühling eignet sich natürlich ebenfalls hervorragend für eine Besuch.