Jáen und die Sierra Mágina

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Jáen ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordosten Andalusiens.

Jáen lebt gleichermaßen von Industrie und Landwirtschaft, die Provinz ist ein Zentrum des spanischen Olivenanbaus.
Der Olivenanbau prägt entscheidend das Erscheinungsbild der Provinz, im Oktober schien das Licht förmlich vom blaugrün der Olivenbäume gesättigt und verlieh der Landschaft einen besonderen und eigentümlichen Reiz. Nicht umsonst trägt die Stadt den Spitznamen Welthauptstadt des Olivenöls.

Jaén Jaén

Die Stadt ist uninteressant und erinnert mit dem wenig einladenden Erscheinungsbild an eine der ehemaligen sozialistischen, osteuropäischen Industriestädte. Der Stadt fehlt jeglicher Charme, der den meisten Städten Andalusiens innewohnt.
Die beste Empfehlung besteht darin, die Stadt selbst zu meiden und stattdessen ein paar Tage in der Region um die Stadt selbst zu verbringen.
So bieten die Mittelgebirge um die Stadt herum, z. Bsp. die Sierra Mágina, mit reizvollen Dörfern reichlich Gelegenheit, sich die schöne Natur mit Wanderschuhen zu erschließen. Auch kulinarisch kommt man hier nicht zu kurz, das Essen der Region ist rustikal und lecker.

Spanischkenntnisse sind beim Aufenthalt nützlich. Fremdsprachen sind bei den Bewohnern eher nicht verbreitet. Nein, Englisch auch nicht.