23.05.2008

Madeira

> Reisen bildert! - Kleine Reise auf eine kleine Insel

Madeira (portugiesisches Wort für Holz) ist eine kleine Insel im Atlantik, gut 700km westlich der marokkanischen Küste gelegen.

Madeira gehört als Teil Portugals zur EU. Die Insel besteht hauptsächlich aus Gebirgen vulkanischen Ursprungs. Ein Krater ist jedoch heute nicht mehr zu erkennen.


Aussicht von Rabacal

Auf der Insel gibt es mehrere unterschiedliche Mikroklimazonen. An der Nordküste herrscht durch die winterlichen Nordostwinde ein rauheres Klima mit häufigem Regen und größeren Wellen als im Süden der Insel.
Kommt der Wind hingegen aus dem Osten, ist es im Süden und Westen regnerisch und im Osten sonnig.
Im Zentrum der Insel kann das Wetter schnell umschlagen.

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Aussicht über die Klippen der Westküste

Wir waren knapp eine Woche im Mai auf der Insel. Dabei haben wir verschiedene Wanderungen unternommen (meist entlang der als Levada genannten Bewässerungskanäle) und einige der vielen Aussichtspunkte besucht.

Wir sehen uns die Hauptstadt der Insel, Funchal an und bestaunen den tropischen Garten in Monte.
Wir besuchen Seixal und Porto Moniz, schauen vom Cabo Girão auf das Meer herunter, wandern durch eine trockene Schlucht durch die Klippen bis zum Kamm hoch und wieder hinunter, laufen durch Lavafelsen und karge Wiesen im Osten und fahren über schwindelerregende Pässe mit Hochgebirgscharakter.
Wir erforschen die erkalteten Lavagänge eines erloschenen Vulkans, ohne uns den Kopf anzustoßen und durchqueren einen alten gespenstischen Lorbeerwald.

Viel Programm für wenige Tage. Es ist nie langweilig, und es wird über kurz oder lang eine Wiederholung geben. Es gibt noch viel zu erwandern und zu sehen auf der Blumeninsel.

Alle Bilder wurden im Mai 2008 mit einer Canon PowerShot A530 mit 5 Megapixeln fotografiert.

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